Die Gold-Kraemer-Stiftung engagiert sich seit vielen Jahren für die Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Als operativ tätige Stiftung setzt sie ihre Mittel vor allem in eigenen Projekten und langfristigen Partnerschaften ein – mit dem Ziel, gesellschaftliche Teilhabe konkret und wirksam zu fördern.

Mit der Förderinitiative „Gemeinsam vor Ort“ erweitert die Stiftung dieses Engagement gezielt: Erstmals werden inklusive Projekte vor Ort finanziell unterstützt, die Menschen mit Behinderung neue Möglichkeiten der Teilhabe eröffnen und einen klaren regionalen Bezug haben. Im Mittelpunkt stehen dabei nachhaltige Ideen, die im Alltag wirken und vor Ort sichtbar sind.

Das Projekt knüpft an die Haltung des Stifterehepaars Paul und Katharina Kraemer an. Ihr Anliegen war es, gesellschaftliche Verantwortung dauerhaft zu übernehmen und soziale Teilhabe aktiv mitzugestalten – nah an den Menschen und ihren Lebensrealitäten.

Die Eheleute Paul R. und Katharina Kraemer – Gründer und Inhaber der mit über 40 Standorten bis heute erfolgreichen Juweliergruppe Kraemer – errichteten die Gold-Kraemer-Stiftung im Jahr 1972. Sie bündelten darin ihr Engagement für Menschen mit Beeinträchtigung, nachdem ihr einziges Kind Rolf im Jahr 1966 mit nicht einmal 14 Jahren infolge seiner schwerstmehrfachen Behinderung viel zu früh gestorben war.

Nach dem Tod der Eheleute erhielt die Stiftung das gesamte private und unternehmerische Vermögen der beiden als Erbe, um damit auch in der Zukunft mit innovativen Projekten und Ideen mehr Teilhabe für Menschen mit Beeinträchtigung zu ermöglichen.

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